Ganzheitliche, natürliche Frauen- und Kinderheilkunde
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PCO - Polyzystisches Ovarialsyndrom

_____________________________________________________________________________________KKKurzübersicht:

  • häufigsten Hormonstörungen bei jungen Frauen.
  • Die Eierstöcke (Ovarien) sind vergrössert und enthalten ungewöhnlich viele (poly) unreife Eizellen (im Ultraschall erkennbar)
  • betroffene Frauen heutzutage engmaschig von ihren Gynäkologen betreut und bei den ersten PCOS-Anzeichen sofort mit Hormonpräparaten behandelt, auch dann, wenn die Diagnose noch gar nicht sicher ist.

 

Die Hauptmerkmale für eine bestehende PCO können sein:

  • Übergewicht,
  • Zyklusunregelmässigkeiten,
  • Insulinresistenz,
  • Damenbart und Unfruchtbarkeit.

 

PCOS – Die Symptome

Die möglichen Symptome der mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom in Verbindung stehenden Hormonstörungen sind die folgenden:

  • Chronisches Ausbleiben des Eisprungs und daher:
  • Zyklusstörungen (verlängerter Zyklus, daher seltene oder auch gar keine Menstruation oder auch Zwischenblutungen)
  • Unfruchtbarkeit oder bei Schwangerschaft Neigung zu Fehlgeburten
  • Übergewicht (50 – 80 %)
  • Akne
  • Insulinresistenz mit hoher Gefahr, dass sich daraus später – wenn keine Massnahmen ergriffen werden – ein Diabetes entwickelt
  • Haarausfall bzw. Haarwuchs nach männlichem Muster, also Haarausfall am Kopf bei gleichzeitig übermässiger Behaarung am Rest des Körpers (Hirsutismus)
  • Psychische Probleme bis hin zu Depressionen
  • Langfristig erhöhte Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

Zysten / Polycystisches Ovarialsyndrom PCO

Zysten (nicht nur an den Eierstöcken) können entstehen, wenn die Geschlechtshormone sinken und deshalb das Stimulierungshormon FSH steigt. Auch die Schilddrüsenhormone sind manchmal an der Zystenbildung beteiligt. 

Über einen Speicheltest sollten verschiedene Hormone getestet werden. Um ein Hormongleichgewicht wieder herzustellen.

 

Beim PCOS sieht die Hormonlage nun folgendermassen aus:

  • Zu viel LH, zu wenig FSH

Hypophyse (Hirnanhangdrüse) schüttet verstärkt LH und weniger FSH – es sammeln sich viele unreife Eier im Eierstock an, Eisprung bleibt aus (keine reifen Eizellen)

  • Zu viele männliche Hormone (Hyperandrogenämie)

Das LH-FSH-Ungleichgewicht führt - Eierstöcke zu viele männliche Hormone (Androgene) bilden. Testosteron hoch ->  Umwandlung zu Östrogen bevorzugt im Fettgewebe.

Je übergewichtiger eine Frau -> desto mehr Fettgewebe und umso mehr Östrogen kann entstehen

  • Zu hoher Östrogenspiegel (Östrogendominanz)

ein hoher Östrogenspiegel fördert die LH-Ausschüttung und hemmt die FSH-Ausschüttung
-> noch mehr Testosteron -> Östrogen steigt an-> FSH wird noch mehr unterdrückt. Unfruchtbarkeit ist die Folge.

  • Zu hoher Insulinspiegel (Hyperinsulinämie)

Gleichzeitig kann beim PCOS ein erhöhter Insulinspiegel beobachtet werden (Hyperinsulinämie).

Eine hohe Insulinkonzentration im Blut -> fördert die Fetteinlagerung und Zunahme des Übergewichts als auch die Bildung männlicher Hormone im Eierstock.

Fazit:

Die Östrogendominanz (im Vergleich zum Progesteron zu viel Östrogen), der Überschuss an männlichen Hormonen (Hyperandrogenämie) sowie die Hyperinsulinämie sind nun gemeinsam für die Entstehung der oben genannten PCOS-typischen Symptome verantwortlich.

 

Zu viel Stress und zu niedrige Stressresistenz

  • niedrige Stressresistenz
  • Die Betroffenen kommen also mit Stress nicht so gut zurecht.

Permanente Stresssituationen können aber auch zu den Auslösern eines PCOS gehören.

 

Ganzheitliche Massnahmen beim PCOS

 

 

  • Übergewicht abbauen durch Umstellung der Ernährung mit Einbau von guten Fetten.
  • Darmflorasanierung (lassen sie sich dazu beraten, es werden viele Möglichkeiten angeboten, die oftmals leider nicht hilfreich sind)
  • Stressabbau
  • Nach einem Hormonspeicheltest - die Hormone wieder in Balance bringen.
  • wichtige Antioxidantien zu sich nehmen - lassen sie sich dazu beraten.
  • Sport - mindestens 8 Stunden Sport pro Woche.
  • Ausleitungstherapie, Säure-Basengleichgewicht sollte in Ordnung sein.
  • Über eine Schilddrüsenbeobachtungsliste kann man feststellen, ob Ihre Schilddrüse mit der gesamten Situation noch klar kommt. Sieht man eindeutige Tendenzen - ist ein Labortest angeraten.

 

 

 

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