Ganzheitliche, natürliche Frauen- und Kinderheilkunde
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Fibromyalgie oder Schmerzen am ganzen Körper

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Fibromyalgie 

Fibromyalgie - überall kann man dieses Wort wahrnehmen. Man könnte meinen eine neue Krankheit ist erfunden worden. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine Modeerscheinung oder ein neu gefundenes Krankheitsbild. Denn schon 1904 war dieses Krankheitsbild als Fibrositis bekannt. Es wurde von einer Krankheit berichtet, die mit Schmerz und Erschöpfung einhergeht. Man nannte sie Neurasthenie der nervösen Erschöpfung.

Im Laufe der Jahrzehnte erhielt sie noch etliche andere Bezeichnungen, bis sie schliesslich als Fibromyalgie oder einfach "Schmerzkrankheit" bezeichnet wurde – und genauso heisst die Fibromyalgie auch wörtlich übersetzt: Schmerzen (-algie) der Muskelfasern (fibro-my).

Einst glaubte man, nur 1 bis 2 Prozent der Bevölkerung seien vom Fibromyalgie-Syndrom betroffen. Inzwischen ist man sicher, dass es viel mehr Menschen sind (3 – 4 Prozent), die mit dieser diffusen und oft verwirrenden Krankheit leben müssen.

Das sind schon mehr Menschen als jene mit rheumatischer Arthritis und fast halb so viele Menschen wie Diabetiker – und Diabetes gilt immerhin als Volkskrankheit. Die meisten unter den Fibromyalgie-Betroffenen wissen noch gar nicht, wie ihre Krankheit heisst und wandern von Arzt zu Arzt – stets auf der Suche nach der Ursache ihrer Beschwerden oder wenigstens nach einer Diagnose.

Fast immer sind Frauen betroffen. Es kann aber auch Kinder und Männer treffen. Nur erhalten Männer häufig einfach eine andere Diagnose, z. B. Burnout-Syndrom, da die Fibromyalgie nach wie vor als "Frauenkrankheit"gilt.

Bei Kindern können die sog. Wachstumsschmerzen in Wirklichkeit erste Anzeichen der Fibromyalgie sein.

Ursachen einer Fibromyalgie

Theorie von Prof. Bauer.:

Aufgrund von körperlichem oder psychischem Stress wird vermehrt Adrenalin und Cortisol von der Nebenniere gebildet und ausgeschüttet. Diese hohen Stresspegel bewirken, dass sich zum Schutz von Nervensträngen, Calciumkristalle an diese anlagern. Unser Immunsystem sieht diese jedoch als Fremdkörper an und versucht diese über das Abwehrsystem aufzulösen. Dabei entstehen örtliche Entzündungsreaktionen, die man über bildgebende Verfahren oder auch über das Blutbild nicht nachweisen kann. Diese lokalen Entzündungen bewegen unseren Körper dazu, kollagenes Gewebe zu bilden, das sich mehr und mehr verhärtet und einem festen Narbengewebe ähnelt. Dieses Gewebe kann man unter einem Mikroskop untersuchen und das Kollagenmaterial = Fibrosen (Fibrosen durchdringen das Muskelgewebe), als auch die Entzündungen erkennen. Aufgrund des festen Gewebes das entstanden ist, werden die betroffenen Nerven zusammengedrückt und als lokale Muskel- oder Nervenschmerzen wahrgenommen. 

Theorie von Dr. R. Paul.St. Amand:

Er ist ein Arzt aus der USA. Seiner Ansicht nach handelt es sich bei der Fibromyalgie um eine "Energiemangelerscheinung", bei der der Körper überschüssige Phosphate nicht ausscheiden kann und daher im Gewebe oder in der Muskulatur einlagert. Ursache wäre damit ein Gendefekt im Phosphatstoffwechsel. Phosphat spielt zusammen mit Calcium eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel und ist für die Festigkeit der Knochen verantwortlich. Zudem spielt es eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel und auch in unserem Erbgut ist es ein wesentlicher Baustein. Ist unser Phosphatspiegel im Blut erhöht, so wird Phosphat normalerweise über unsere Nieren ausgeschieden. Geschieht das nicht so wird dieser Stoff in unserem Gewebe, Knochen, Muskeln, Sehnen und Bändern angereichert und unterbricht letztendlich auch die Energieproduktion auf Zellebene. 

Schmerzen entstehen vor allem dann, wenn sich Phosphatkristalle in den Gelenken anlagern. Dabei entstehen Entzündungen und Wasseransammlungen. Die so entstandene Schwellung erzeugt wiederum einen Druckschmerz. Bei Testpersonen mit Fibromyalgiesymtomen konnte man anhand eines wiederholenden Wärmereizes auf die Hand, keine Reizverminderung wie bei einer gesunden Testperson feststellen. D.h. reizt man die Haut bei gesunden Testpersonen, wird bei wiederholenden Reizen - nur das kenne ich schon, nicht gefährlich - ans Gehirn weitergeleitet. Bei Fibromyalgiepatienten bleiben die Reize konstant gleich - ohne Abschwächung - kenne ich schon, ungefährlich.

Theorie aus der chinesischen Medizin:

In der chinesischen Medizin sieht man Zusammenhänge zwischen bekannten Akupunkturpunkten und schmerzhaften Tenderpoints (= empfindliche Stellen). Tenderpoints sind spezifische Stellen bei einem Fibromyalgie Patienten, der schon beim leichtesten Druck auf diese Stellen, hochempfindlich reagiert. Diese Druckschmerzen verändern sich aufgrund von dauerhaftem Druck nicht, sondern bleiben weitestgehend konstant, gleichbleibend bestehen. 

Fibromyalgie aufgrund von Hormondefiziten??

Hormonstörungen und Fibromyalgiesymtome scheinen zusammen zu gehören. Wobei man nicht genau sagen kann, was sich zuerst gezeigt hat. Ähnlich wie beim Huhn und Ei. Ein gravierender Hormonmangel oder auch Hormonüberschuss kann den Körper für chronische Erkrankungen anfällig machen. Aber genauso kann ein Fibromyalgie geplagter Körper aufgrund der starken Schmerzschübe hormonell beeinträchtigt werden. Statistiken haben gezeigt, dass bei einer fortgeschrittenen Fibromyalgie - Cortisol, Progesteron und DHEA häufig bzw. fast immer in der Unterversorgung sind.

Hauptursache für Fibromyalgie - STRESS

Über lange Zeit kann unser Körper mit Stress umgehen - unsere Nebennieren sind dauerhaft gefordert und produzieren Hormone, wie z.B. Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin. Erfolgt über lange Zeit, Jahre kein Ausgleich, dann sind unsere Nebennieren irgendwann regelrecht ausgebrannt - sie können nicht mehr und es kommt zu einer Nebennierenschwäche und danach zu einer Nebennierenerschöpfung. Die Betroffenen sind erschöpft, überempfindlich gegenüber Lärm, Licht, Geruch und Schmerzen, denn Cortisol fehlt - Cortisol macht uns schmerzunempfindlich. Alles kann schmerzhaft werden - innere Organe, Muskeln, Sehnen, Gelenke. So berichten Frauen bereits in der Prämenopause von Beschwerden, die in den Wechseljahren eskalieren. Woher kommt das? Funktionieren unsere Eierstöcke noch und findet ein Eisprung statt, wird noch Östrogen und auch Progesteron in unseren Fruchtbarkeitsorganen gebildet und können eine Nebennierenschäche vertuschen. Fällt diese Hormonproduktion weg, kann nur noch die Nebenniere diese so wichtigen Hormone bilden. Ist sie jedoch aufgrund des jahrelangen Stesses nicht mehr in der Lage, dann gibt es keinen ausreichenden Hormonausgleich und wir spüren sofort die Konsequenzen - Müdigkeit, Schmerzemfindlichkeit.....

Weitere Ursachen:

Einnahme von synthetischen Hormonen:

Was sind synthetische Hormone? Z.B. Pille, Hormonspirale, Gestagene - Hormone, die nicht identisch sind mit körpereigenen Hormonen. Diese besetzen jedoch die Rezeptoren einer Zelle und unterdrücken damit die körpereigene Hormonproduktion. So fehlen dem Körper die eigenen Hormone und es kommt zu physischen (z.B. Firbromyalgie Symtome) wie aber auch psychischen Problemen.  

Weitere Thesen:

Bei FMS-Patienten liegt möglicherweise eine Störung von Nervenbotenstoffen für Schmerz- und Informationsverarbeitung vor. Ein wichtiger Signalstoff dafür wäre beispielsweise die Substanz P (=Pain - Schmerz). Diese Substanz sorgt für eine starke Erweiterung der Blutgefäße und Steigerung der Durchlässigkeit der Gefäßwände und sie erhöht die Schmerzsensivität von Schmerzneuronen im Rückenmark.  Zudem veranlasst die Substanz P die körpereigene Ausschüttung von Glutamat (als Botenstoff für Schmerz). Glutamat aktiviert die Prostaglandine, die für die Übermittlung von Schmerzbotschaften an das zentrale Nervensystem verantwortlich sind.

 

 

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