Ganzheitliche, natürliche Frauen- und Kinderheilkunde
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Hormone und Ihre Bedeutung

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Was sind Hormone?

Hormone sind Botenstoffe. D.h. sie werden von bestimmten Drüsen im Körper produziert und wandern übers Blut zu den Zielorganen. Hier können Sie dann bestimmte Funktionen erfüllen. Sie sind lebensnotwendig und für unser Wohlgefühl, Gesundheit, aber auch für unsere gut funktionierende Psyche zuständig. Sie unterliegen einem Regelkreis, d.h. über die Hypothalamus, Hypophysen Achse wird bestimmt welche Hormone produziert werden oder nicht. 

Welche Hormondrüsen gibt es?

Hormondrüsen im Körper: 

  • Schilddrüse, Nebenschilddrüse
  • Zirbeldrüse
  • Nebennieren
  • Hoden beim Mann
  • Eierstöcke bei der Frau, Gebärmutter als Hormonempfänger
  • Bauchspeicheldrüse 

Hormone beeinflussen unseren Körper ganz entscheidend!

Viel zu schnell werden synthetische Hormone verschrieben, wie z.B. die Pille oder Spirale oder Hormonspritze. Z.B. die Pille oftmals schon bei ganz jungen Mädchen, da sie Pickel haben. Oder als Schwangerschaftsverhütung, dabei wird nur ungenügend aufgeklärt was letztendlich diese synthetischen Hormone im Körper anrichten. Auch in den Wechseljahren wird häufig zur Pille gegriffen, um Hitzewallungen oder Unwohlsein schnellstens in den Griff zu bekommen.  

Der neueste Trend: Anti-aging als Schönheitstherapie. Es werden natürliche Hormone geschmiert ohne dass man überhaupt weiß, was man damit anrichten kann. 

Gibt es Unterschiede zwischen synthetischen und bioidentischen Hormonen?

Synthetische Hormone verdrängen unsere körpereigenen Hormone. Sie besetzen Rezeptoren und über den Hypothalamus wird wahrgenommen, es gibt genug Hormone im Körper, dabei lebt er bereits in einer Mangelsituation. Synthetische Hormone können nicht den körperlichen Bedürfnissen angepasst werden, da sie einen anderen Aufbau besitzen, Körpereigene oder bioidentische Hormone schon. Z.B. kann ein bioidentisches Hormon z.B. Progesteron, sofort in Cortisol umsynthetisiert werden und damit wird dem Körper Energie bereit gestellt. Bei einem synthetischen Hormon geht keine Synthese und dem Körper fehlt Energie. 

Kann man bioidentischen Hormone einfach anwenden? Nein, da sie weitläufige Auswirkungen auf unseren Körper haben. Hormone ansich sehr fein gesteuert werden und leicht in ein Ungleichgewicht kommen können. Zum Beispiel bedeutet eine Östrogendominanz nicht, dass im Körper zuviel Östrogen vorhanden ist. Es kann auch sein, dass zu wenig Progesteron gebildet wurde. So ist das Verhältnis gestört. Endometriose, Krebs, Myome, Schilddrüsenprobleme, Übergewicht usw. können getriggert werden. 

Damit Sie in Zukunft genau wissen, was Hormone alles können, aber auch nicht mehr darauf hereinfallen, wenn Hormone als grundsätzlich ungefährlich dargestellt werden, habe ich für Sie die wichtigsten Fragen zu diesem Thema zusammengestellt und möchte Ihnen die entsprechenden Antworten an die Hand geben.

Können sich Hormone so stark auf den Körper auswirken, dass man sich ausgeglichen, leistungsfähiger und glücklich fühlt?

Ja unbedingt, denken Sie doch nur an den Beginn Ihrer Periode. Man hat evtl. Periodenschmerzen, ist weinerlich, fühlt sich wie aufgedunsen. (Problem zuviel Östrogen im Gegensatz zum Progesteronabfall)

Das Glückshormon Serotonin. Es sorgt dafür dass wir uns gut fühlen und gute Laune haben. Serotonin macht Leistungsfähig und kreativ. Es sorgt dafür, dass man Lösungen findet und nicht in seinen Problemen stecken bleibt.

Endorphine = Glückshormone:  Sie machen bei Sport oder Bewegung glücklich! Sie haben die Macht, Sie in eine glückliche oder sogar euphorische Laune zu bringen. Bei einem heftigen Unfall oder traumatischen Erlebnissen werden sie auch ausgeschüttet und blockieren Ihre Schmerzempfindung. 

Oxytocin = Glückshormon: Es sorgt nach der Entbindung für den Milcheinschuss und dass Sie sich so richtig glücklich fühlen und vor lauter Glück nach der anstrengenden Geburt nicht schlafen können. Oxytocin sorgt dafür, dass Sie nach dem Geschlechtsverkehr (wenn ein Orgasmus stattgefunden hat) sich total entspannt, wunderbar und zum Partner hingezogen fühlen. 

 

Stresshormone - Stress macht krank hört man allzu oft. Sind diese Hormone dann eher nicht erwünscht, da sie unserer Gesundheit schaden?

 

Grundsätzlich gilt, dass sie nicht gefährlich sind und unserer Gesundheit nicht schaden, außer wir haben chronischen Stress. Dann läuft unser Körper auf Hochtouren - muss ständig Stresshormone produzieren - unsere Verdauung bekommt Probleme, unser Magen übersäuert unsere Hormondrüsen Nebennieren machen schlapp. Das ist gerade in den Wechseljahren und danach ein Problem, da unsere wichtigen Hormone, wie z.B. DHEA (das hilft einfach bei allem), Testosteron (wichtig für unseren Herzmuskel, Bindegewebe, Selbstsicherheit) und Cortisol nicht mehr im ausreichenden Maße gebildet werden können. Cortisol sorgt dafür, dass die notwendige Energie bereit gestellt wird um davon zu laufen. Adrenalin das Kampf und Fluchthormon wird ausgeschüttet. Unser Programm läuft eben noch wie in der Steinzeit. Da war Stress mit Gefahr verbunden - der Herzschlag und Puls stieg an, die Pupillen wurden groß, die Muskeln spannten sich an, Energie wurde bereit gestellt, die Verdauung eingestellt. Fertig zum Wegrennen vor der Gefahr gefressen zu werden. Damit wurde auch gleich der Stress wieder abgebaut. Heute haben wir die gleichen Reaktionen auf Stress - nur dass wir nicht wegrennen können. Denn der Stress kommt z.B. aufgrund von zu viel Arbeit oder Anforderungen, die wir gefühlsmäßig nicht erfüllen können. 

 

Was geschieht bei chronischem Stress? (Dauerstress)

Haben wir dauerhaften Stress reagieren wir immer noch wie in der Steinzeit - Adrenalin wird ausgeschüttet. Es ist Zeit davon zu laufen, doch bei zu viel Arbeit oder Überforderung können wir nicht einfach aus dem Büro rennen. Die Folge ist, dass Adrenalin nicht abgebaut wird. Folgen weitere Stresssituationen wird das Cortisol verstärkt ausgeschüttet. Die Cortisolwerte steigen anfangs dauerhaft an. Cortisol unterdrückt das Immunsystem, Infekte häufen sich, Muskeleiweiß wird zur Energiegewinnung herangezogen. Nach einiger Zeit können die Nebennieren nicht mehr soviel Cortisol produzieren, da sie schon an ihr Limit gekommen ist. Die Nebennieren brechen zusammen und die Cortisolwerte schießen in den Keller. Nach und nach kommt es erst zu Lustlosigkeit und Müdigkeit, dann zu einem Burn-out-Syndrom, dem chronischen Müdigkeitssyndrom.

Machen Hormone schön? 

Ja auf jeden Fall.  Es sind gerade Östrogen und Progesteron, die sich als Schönheitshormone einen Namen gemacht haben.

Beide sorgen für ein straffes Bindegewebe, sie halten die Haut frisch und elastisch. So vermindern sie zudem die frühzeitige Entstehung von Falten.

Diese positiven Wirkungen auf die Haut haben in Amerika dazu geführt, dass Hormonbehandlungen für die Schönheit zurzeit ganz groß in Mode sind.

Dieser Trend schwappt auch zu uns nach Deutschland herüber. Es gibt mittlerweile Cremes, die versprechen, die Hormone ganz einfach über die Haut zuzuführen und dadurch ein straffes Bindegewebe sowie eine glatte Haut zu erhalten.

Testosteron

Testosteron ein besonders wichtiges Hormon für den Mann, aber auch Frauen brauchen es.

Testosteron senkt den Insulinspiegel, genauso wie Progesteron. Testosteron schützt den Mann vor Osteoporose und man braucht es bei der Behandlung von Osteoporose ebenfalls. Es scheint (beim Mann) Alzheimer zu verhindern, macht ihn sexuell aktiv, wichtig für die Herzgesundheit (Mann und Frau, da der Herzmuskel mehr Testosteronrezeptoren als ein anderer Muskel im Körper hat). Männer brauchen Testosteron für ihre Muskelbildung.

 

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