Ganzheitliche, natürliche Frauen- und Kinderheilkunde
                                                               Ganzheitliche, natürliche Frauen- und Kinderheilkunde   

Hormonungleichgewicht

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Kennen Sie das, sie fühlen sich unwohl und rennen von Arzt zu Arzt und keiner kann Ihnen wirklich weiter helfen. Denn laut Laborbericht ist alles in Ordnung. Selbst wenn Ihr Frauenarzt noch an die Hormone denkt und diese im Blut misst ist ebenso alles in Ordnung. Doch wie kann das sein, wenn Sie sich doch gar nicht wohl fühlen?

 

Meistens sehen Ärzte keine Zusammenhänge zwischen Hormonstörungen und wie es Ihnen geht. Es ist dann das Alter oder der Stress, die falsche Ernährung oder sogar Ihr Über- oder Untergewicht - die Laborwerte sind alle in Ordnung, also kann es Ihnen nur gut gehen, dann wäre es sozusagen "Einbildung".  

Kommt dann ein Arzt auf die glorreiche Idee einen Hormontest zu machen, anstatt sofort Psychopharmaka zu verschreiben, ist auch bei den Hormonen alles in Ordnung. Wie kann das jedoch sein? Oder lügt Ihr Körper, schwindelt Ihnen etwas vor, was gar nicht so ist? Oder ist es einfach  normal wenn man älter wird?

 

Man kann ja immer wieder hören, Sie sind halt auch nicht mehr die Jüngste oder bei soviel Kindern und Arbeit ist das ja auch kein Wunder, was erwarten Sie denn, das ist doch ganz normal.

 

Zurück zum Hormontest, warum waren die Hormone denn in Ordnung? Man kann Hormone im Blut und im Speichel testen. Im Blut liegen sie jedoch überwiegend in gebundener Form vor und können für uns nicht mehr aktiv werden, daher sind die ungebundenen freien Hormone für uns aussagekräftig und die stimmen dagegen häufig nicht.  Ich meine in diesem Zusammenhang die Sexualhormone, wie z.B. Progesteron, Cortisol, Östrogene, Testosteron, DHEA. Sie sind für uns in jeder Lebensphase wichtig - egal ob jung oder alt. Wir brauchen von Ihnen immer eine Basisversorgung (Männer wie Frauen, Jungen wie Mädchen), sonst haben wir körperliche und / oder geistige Probleme.  

 

So können Hormonstörungen Gesundheitsbeschwerden, wie zum Beispiel unerklärliche Gewichtszunahme, chronische Müdigkeit, Hautprobleme oder sogar Krebs negativ beeinflussen. 

 

Hormonstörungen ein fein abgestimmtes System mit den unterschiedlichsten Auswirkungen: 

  • Krankheitsbilder wie z.B. Kopfschmerzen, Allergien, Depressionen und Leistungsverlust 
  • Zyklusstörungen, Haarausfall, Libidoverlust
  • Hautunreinheiten und Hautprobleme
  • Alzheimer
  • Asthma
  • Diabetes
  • Epilepsie
  • Multiple Sklerose
  • sowie viele Krebsarten mit krankhaften Hormonschwankungen.
     

Doch was bringt denn unser Hormongleichgewicht so ins schwanken?

 

1. Vitamin-D-Mangel

Draußen sind wir hauptsächlich in der Urlaubszeit und da sehr intensiv oder wenn wir einen Garten besitzen. Doch viele Menschen verbringen Ihre Zeit  überwiegend im Haus oder im Büro oder in Fabriken. Wir sind umgeben von künstlichem Licht, so fehlt uns das Sonnenvitamin Vitamin D.  Vitamin D ist eigentlich ein Hormon, das in unserem Körper mit Hilfe von Sonnenlicht selbst hergestellt wird. es ist ein neuroregulatorisches Hormon und regelt wichtige Vorgänge innerhalb des Nervensystems. Leidet der Mensch unter Vitamin D Mangel führt dies dazu, dass die anderen Hormone im Körper ihre Signale nicht mehr ungehindert senden können. So kann man evtl. die Stimmungsschwankungen, Depressionen oder auch Reizbarkeit bei manchen Menschen erklären bei denen der Vitamin D Spiegel zu niedrig ist.

Immer mehr Menschen leiden auch vor allem unter Winterdepression, da die Sonne über Monate fehlt und es Ihnen nicht möglich war die Sommermonate so auszunützen, dass genügend Sonnenhormon über die Haut gebildet wurde. 

Vitamin-D- Mangel Symptome

  • Müdigkeit
  • verlangsamtes Denken, Depression
  • Muskelschwäche und -krämpfe
  • Schmerzen in den Knien und im Rücken
  • Schlafstörungen
  • Hautprobleme
  • erhöhte Anfälligkeit für Infekte und bakterielle Infektionen 
  • Sklettschmerzen und Knochenverbiegungen usw.

Vitamin-D-Bildung

Ich lernte noch, dass Vitamin D mit Hilfe des Sonnenlichtes ausschliesslich unter Mitwirkung der Leber, der Nieren und der Haut gebildet wird. Seit Jahren weiß man dank des amerikanischen Forschers Prof. M. F. Holick, dass Vitamin D in jeder einzelnen Körperzelle gebildet werden kann. Also ab in die Sonne und verzichten Sie auch auf allzu viel Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor, das verhindert ebenso eine Sonnenvitamin Synthese.

Sorgen Sie über den Sommer für ausreichend Vitamin D, damit Sie über den Winter gut darüber haushalten können. Vit. D wird in Fettgewebe gespeichert und von dort auch wieder abgegeben. Zuviel Übergewicht ist allerdings nicht förderlich für Vit. D. sondern fördert eher eine Mangelsituation. 

Können Sie über den Sommer nicht genügend Sonne tanken, dann versorgen Sie sich mit einem guten Vitamin D Präparat und füllen Ihre Vorräte auf.

Vitamin D: Der Bluttest

Machen Sie einen Bluttest - auch über Internet möglich. Im Blutserum wird der 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Wert festgestellt.  Er sollte sich optimalerweise zwischen 50 und 80 ng/ml (125 bis 200 nmol/l) bewegen.

2. Aufputschmittel und Stress

Koffein, Nicotin, Softdrinks, Alkohol gepaart mit Stress, bringt unsere Nebennieren in Hochleistung, denn sie müssen ständig Stresshormone bilden. Über kurze Zeit ist das kein Problem. Leidet unser Körper dauerhaft unter Überlastung und wird ständig mit Aufputschmitteln geputscht, dann erleiden unsere Zellen Schäden, die nur schwer wieder repariert werden können. Dieser Schädigungsprozess stellt nach und nach die Hormonproduktion ein. Wir werden zunehmend Müde und unsere Konzentration läßt nach. Ebenso leiden wir unter Stimmungsschwankungen. Um die Nebennierenfunktion wieder herzustellen brauchen wir Auszeiten, ausreichend Vitalstoffe, wie z.B. Vitamin C, Magnesium, Vitamin-B-Komplex, Probiotika und Enzyme und absoluten Verzicht auf Aufputschmittel. Die Nebennierentätigkeit hat meist auch einen stärkenden Effekt auf alle anderen Drüsen im Körper so dass die gesamte Hormonbalance im Körper verbessert wird.

 

3. Schadstoffe aus der Umwelt, Strahlenbelastung und Medikamente

 

Unsere Umweltbelastung, auch die Belastung unserer Lebensmittel, die Strahlenbelastung über Mobilfunk, radiologische Untersuchungen, als auch  Medikamente (z.B. Pille) können sich ganz massiv störend auf den Hormonhaushalt auswirken.

Besonders leicht lässt sich die Schilddrüse von einer solchen Belastung aus dem Gleichgewicht bringen.

Eine gut arbeitende Schilddrüse ist aber wichtig für unseren gesamten Stoffwechsel und für alle anderen Hormondrüsen, die bereits ebenfalls von den genannten Störfaktoren beeinträchtigt sind.

Bei Medikamenten gilt es sich einen Überblick zu verschaffen, wozu sie eingenommen werden, ob es immer noch notwendig ist, ob man sie absetzen oder gar ausschleichen könnte, um den Organismus und die Hormondrüsen zu entlasten. In Absprache mit Ihrem Arzt oder Therapeuten.

Viele chronische Erkrankungen können überdies mit ganzheitlichen oder naturheilkundlichen Massnahmen sehr gut behandelt werden. 

Naturheilkundliche Ausleitungstherapien sorgen für Ausleitung von verschiedenen Schadstoffen (Cadmium, Quecksilber, Aluminium, Blei..) evtl. braucht man noch eine Entsäuerungtherapie, Darmsanierung. 

4. Substanzen mit Hormonwirkung reduzieren unsere körpereigenen Hormone.

  • Schadstoffe wie Polychlorierte Biphenyle (PCB) - Kunststoffverpackungen
  • Pestizide
  • Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber
  • Weichmacher (Phthalate) - Nagellack, Teppiche, Desinfektionsmittel
  • Arzneimittel
  • Manche UV-Schutzfilter in Sonnenschutzkosmetika
  • Bisphenol A (BPA) ist eine Chemikalie, die in Kunststoffen vorkommt. Sie imitiert das Sexualhormon Östrogen in unserem Körper, das unter anderem mit Krebserkrankungen, Übergewicht und Herzkrankheiten in Verbindung gebracht wird. Um BPA aus dem Weg zu gehen, vermeiden sie unbedingt folgende Produkte: Kunststoffe, die mit "PC" (Polycarbonat) markiert sind oder dem Recycling-Code "Nummer 7" versehen sind (das Dreieck aus drei Pfeilen mit einer Zahl in der Mitte)
  • Lebensmittel in Dosen
  • Getränke aus Kunststoffflaschen (verwenden Sie lieber Glasflaschen)

 

Wie gelangen diese Stoffe in unseren Körper?

Über den Verdauungstrakt, die Lunge oder über die Haut. Entsetzliche Wirkung hat es gerade bei unseren Kleinsten und Kindern.

Dies erkannte nach langer Zeit nun auch endlich der Gesetzgeber, weshalb eine Reihe verschiedener Weichmacher (Phthalate und Bisphenol a) in der Herstellung von Kinderspielzeug, Schnullern und Babyfläschchen verboten wurde.

Doch gelangen Babys und Kleinkinder auch mit allen anderen Giftquellen ebenfalls in Berührung,da sie gerne alles erkunden und in den Mund nehmen.

Zum Beispiel PVC-haltige Vinyltapeten sein, Teppichböden, Kunstledermöbel, Handschuhe, Küchen- und Badezimmerartikel, Kabel und vieles andere mehr.

Die Ausdünstungen PVC-haltiger Fussbodenbeläge gelangen in die Luft, sammeln sich im Hausstaub und werden über die Atemwege aufgenommen – betroffen sind Erwachsene wie Kinder, auch unser Haustiere.

In Form von Kosmetikprodukten wie Shampoos oder Bodylotions nehmen wir ebenso hormonwirksame Konservierungsstoffe auf, wie z. B. Methylparaben.

Bedenklich sind Stoffe mit hormoneller Wirkung gerade bei Kindern und können zu:

  • Veränderungen des Sexualhormonsystem führen
  • zu Entwicklungsstörungen von Kindern im Mutterleib oder in bestimmten Entwicklungsphasen wie der Pubertät führen (Schäden in der körperlichen und geistigen Entwicklung)

Bei Jungen und Männern werden hormonelle Entgleisungen


​hormonaktiven Stoffe als mögliche Ursache für eine Tendenz zu AllergienDiabetesFettleibigkeit, Störungen der Gehirnentwicklung, Verhaltensauffälligkeiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen 

 

Es gibt Grenzwerte für gefährliche Substanzen

 

  • Es werden von gefährlichen Substanzen nur solche Mengen in Umlauf gebracht, die quasi unschädlich für Menschen sind.

Wie verhält es sich jedoch bei Kindern?

ist Ihre höhere Empfindlichkeit bei den Grenzwerten mit eingerechnet worden? Eher nicht.

  • Wie sieht es aus mit gleichzeitigem Kontakt mit mehreren Giftstoffen?

Sie sagen sich vielleicht, davon bin ich nicht betroffen. Aber stellen Sie sich vor - Sie duschen und benutzen Duschgel, danach tragen sie die Hautcreme mit Sonnenschutz auf und anschliessend stylen sie noch Ihr Haar mit Haargel und schon hatten sie Kontakt mit mehreren hormonwirksamen Stoffen oder Giftstoffen.

Überdies benutzt man häufig Kunststoffbehälter, sie sind ja nicht so schwer, oder verzehrt Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau, bekommt einen mit BPA belasteten Kassenzettel oder eine Quittung aus dem Geldautomaten.

Schnell summieren sich die hormonbeeinflussenden Substanzen und bedenkliche Mengen gelangen davon in den Körper.

Schützen Sie Ihre wertvolle Gesundheit und reduzieren drastisch diese Stoffe.

Wie lassen sich Hormonstörungen vermeiden oder zumindest vermindern?

bevorzugen Sie:

  • Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft. Sie sind gesünder und enthalten weniger belastende Giftstoffe. Aufgrund ihres Vitalstoffreichtums stärken sie die Selbstregulationsfähigkeiten des Körpers und machen Hormonstörungen auf diese Weise unwahrscheinlicher.
  • Kaufen Sie nur Obst und Gemüse, das natürlich duftet und keine klebrige Oberfläche aufweist. Waschen Sie die Lebensmittel vor der Zubereitung gründlich.
  • Essen Sie möglichst selten Fertigprodukte und wechseln Sie öfter die Produktmarken (gleiche Produkte können je nach Hersteller unterschiedliche Mengen an hormonwirksamen Faktoren beinhalten.
  • Reinigen Sie Böden und Teppiche regelmässig mit biologischen Reinigungsmitteln, wischen Sie häufig Staub und Lüften Sie wiederholt, um die Chemikalien im Hausstaub zu verringern.
  • Neue Textilien wie Bettwäsche, Kleidung und Handtücher sowie Kuscheltiere und Plastikspielzeug sollten vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden.
  • Kaufen Sie qualitativ hochwertiges Spielzeug, das in den meisten Fällen eine bessere Schadstofffreiheit und einen besseren Schutz vor Hormonstörungen gewährleistet als Billigprodukte.
  • Eltern können ihre Kinder schützen, indem sie darauf achten, dass Kleinkinder nur Sachen in den Mund stecken, die dafür hergestellt und gedacht sind.
  • Vertrauen Sie Ihrer Nase! Stark riechende Produkte enthalten oft ausgasende Stoffe, die die Gesundheit gefährden und Hormonstörungen begünstigen können.
  • Auf Kinderprodukte und Lebensmittelverpackungen aus dem Kunststoff Polycarbonat sollte man möglichst verzichten. Lebensmittelbehälter und Flaschen aus Glas sind eine gute Alternative.

Im Zweifelsfall haben Verbraucher das Recht, direkt beim Hersteller zu erfragen, ob in einem Artikel gefährliche Chemikalien eingesetzt wurden. Die europäische Chemikalienverordnung REACH bietet hier die entsprechende Rechts- und Informationsgrundlage.

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